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Sozialgeschichtliche Bedeutung

Zeugnisse für die Wohnkultur von Professoren des damals noch jungen

Eidgenössischen Polytechnikums (ETH)

Die Professorenhäuser sind gemäss ETH-Gutachten Zeugnisse für die Wohnkultur des akademischen Milieus im ausgehenden 19. Jahrhundert. In der Schutzbegründung des ETH-Gutachten heisst es:

Die Häuser «Auf der Hoeh’» und «Marienhöhe» wurden vom langjährigen Professor für Baukonstruktion Georg Lasius entworfen und von ihm selbst sowie von seinem Kollegen Adolf Krämer, Professor an der Landwirtschaftsabteilung, bewohnt. Da die Raumaufteilung, Erschliessung und – vor allem im Falle der Freiestrasse 138 – auch die wandfesten Ausstattungen noch in erheblichem Umfang vorhanden sind, kann an den Bauwerken der Lebensstil und die Repräsentation der bildungsbürgerlichen Oberschicht Zürichs im ausgehenden 19. Jahrhundert noch sehr gut nachvollzogen werden. Betont zurückhaltend im Erscheinungsbild, bescheiden in der räumlichen Entwicklung, zeugen die beiden Bauten von einem Verzicht auf äusseren Pomp bei gleichzeitiger Entwicklung einer behaglichen Wohnkultur im Inneren.

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