Kulturhistorische Bedeutung
Das Lasius-Ensemble war ein Ort der gegenseitigen Inspiration
Die Entstehung einiger Werke Arnold Böcklins wurde von der Familie Lasius beeinflusst. Zu nennen ist das Gemälde Die Gartenlaube, das im Kunsthaus Zürich hängt. Die Inspiration hat Böcklin im Garten der Familie Lasius gefunden. Oder auch das Gemälde Spiel der Najaden, zu finden im Kunstmuseum Basel. Dieses war offenbar inspiriert durch einen Wettbewerbsbeitrag des jungen Albert Welti, den Georg Lasius seinem Freund Böcklin zeigte. Albert Welti, der Sohn des Fuhrunternehmers, wurde ein Schüler Böcklins.
Umgekehrt war Böcklin Vorbild für Georg Lasius' Söhne Otto und Wilhelm, die beide eine künstlerische Laufbahn einschlugen. 1902 erschien eine Böcklin-Biografie basierend auf den Tagebucheinträgen von Otto Lasius, dem ältesten der vier Lasius-Kinder. Gottfried Keller wurde ein regelmässiger Besucher und schliesslich enger Freund von Böcklin. Der Maler Rudolf Koller, der Bildhauer Richard Kissling und etliche weitere Mitglieder der sogenannten Dienstagsgesellschaft verkehrten an der Freiestrasse.